Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der Website viruscontroll, der Online-Schnellprüfung, des angemeldeten Bereichs sowie der lokal ausführbaren Software „Sentinel-Wächter" (zusammen das „Angebot"). Mit dem Aufruf, dem Download oder der Nutzung des Angebots erklärt sich die nutzende Person („Nutzer") mit diesen Bedingungen einverstanden. Wer nicht einverstanden ist, darf das Angebot nicht nutzen.
Das Angebot richtet sich an Personen, die nach dem Recht ihres Wohnsitzstaates voll geschäftsfähig sind und das erforderliche Mindestalter erreicht haben [z. B. 18 Jahre — landesspezifisch festlegen]. Mit der Nutzung bestätigt der Nutzer, diese Voraussetzungen zu erfüllen. Ist der Nutzer minderjährig oder nicht voll geschäftsfähig, darf er das Angebot — insbesondere kostenpflichtige Abonnements — nur nutzen, soweit die gesetzliche Vertretung zugestimmt hat und dies rechtlich zulässig ist; für das Vorliegen einer solchen Zustimmung ist allein der Nutzer verantwortlich.
Das Angebot ist ein rein lesendes Analyse- und Informationswerkzeug zur Eigenkontrolle der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. Es liefert Hinweise und Momentaufnahmen. Es ist kein Virenschutz, keine Firewall, kein Managed-Security-Dienst, kein Ersatz für eine Datensicherung und ersetzt weder eine professionelle Sicherheitsprüfung noch eine Rechts- oder Fachberatung. Ein Browser kann fremde Geräte technisch nicht prüfen; der Tiefen-Scan läuft ausschliesslich lokal auf dem Gerät des Nutzers.
Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer der berechtigten Nutzung ein einfaches, nicht ausschliessliches und nicht übertragbares Recht ein, die Software „Sentinel-Wächter" ausschliesslich zu den in diesen Bedingungen beschriebenen Zwecken zu nutzen. Bei einem Verstoss gegen diese Bedingungen kann der Anbieter das Nutzungsrecht widerrufen. Sämtliche Rechte am Angebot, an der Software sowie an Marken, Logos und Inhalten verbleiben beim Anbieter bzw. den jeweiligen Rechteinhabern. Soweit gesetzlich zulässig, sind insbesondere untersagt: das Kopieren (ausser der technisch notwendigen Ausführung), das Weitergeben, Vermieten, Unterlizenzieren, Verändern, Dekompilieren sowie das Zurückentwickeln (Reverse Engineering) der Software, soweit nicht zwingendes Recht dies ausdrücklich erlaubt (z. B. zur Herstellung von Interoperabilität). [Reichweite des Reverse-Engineering-Verbots und zwingende Ausnahmen durch FINA/Rechtsvertretung festlegen.]
Der Nutzer darf das Angebot ausschliesslich einsetzen:
Untersagt ist insbesondere: das Prüfen, Scannen oder Überwachen von Geräten, Netzwerken oder Personen ohne Berechtigung; jede rechtswidrige Überwachung; die Nutzung zur Umgehung von Schutzmassnahmen Dritter; sowie jede Nutzung, die gegen geltendes Recht verstösst. Der Nutzer ist allein dafür verantwortlich, dass seine Nutzung rechtmässig ist und trägt die Verantwortung für sämtliche mit dem Angebot durchgeführten Handlungen und deren Folgen.
Erkenntnisse aus der Nutzung des Angebots — insbesondere festgestellte Schwachstellen sowie Konfigurations- und Netzwerkinformationen — dürfen ausschliesslich zur Absicherung der eigenen oder der ausdrücklich freigegebenen Systeme verwendet werden. Untersagt sind, soweit gesetzlich zulässig, die Verwendung solcher Erkenntnisse zur Vorbereitung oder Durchführung von Angriffen sowie deren Weitergabe oder Veröffentlichung in einer Weise, die Dritte gefährdet. Für die weitere Verwendung der Ergebnisse ist allein der Nutzer verantwortlich.
Für den angemeldeten Bereich ist eine Anmeldung erforderlich; die Authentifizierung erfolgt über einen externen Zugangsdienst (Cloudflare Access, z. B. Einmal-Code per E-Mail bzw. Google-/Microsoft-Login). Das Konto wird beim ersten Login automatisch eingerichtet. Der Nutzer macht wahrheitsgemässe Angaben, schützt seinen Zugang angemessen vor unbefugtem Zugriff und gibt Zugangsmittel nicht an Dritte weiter. Er ist für sämtliche Handlungen verantwortlich, die über sein Konto erfolgen, soweit ihm dies zurechenbar ist, und meldet jeden Verdacht auf unbefugte Nutzung unverzüglich. Der Anbieter kann bei Anzeichen für Missbrauch angemessene Schutzmassnahmen ergreifen, insbesondere ein Konto vorübergehend sperren.
Untersagt sind, soweit gesetzlich zulässig, Handlungen, die das Angebot oder die zugrunde liegende Infrastruktur beeinträchtigen oder unangemessen belasten können, insbesondere automatisierte Massenabfragen und Scraping, das Umgehen von Nutzungs-, Zugriffs- oder Sicherheitsbeschränkungen, das Einschleusen von Schadcode, das Ausnutzen von Schwachstellen sowie Versuche, das Angebot zu überlasten oder unbefugt auf nicht freigegebene Bereiche oder Daten zuzugreifen. Der Anbieter kann verhältnismässige technische und organisatorische Massnahmen ergreifen, um Verfügbarkeit, Integrität und Sicherheit zu schützen (z. B. Anfragen drosseln, Zugang bei Missbrauch einschränken).
Das Angebot wird „wie besehen" und „wie verfügbar" bereitgestellt, ohne jede ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherung. Es wird — soweit gesetzlich zulässig — insbesondere nicht zugesichert, dass das Angebot fehlerfrei, ununterbrochen oder sicher verfügbar ist, dass Bedrohungen vollständig oder korrekt erkannt werden oder dass keine Fehlalarme (falsch positiv/negativ) auftreten. Ein unauffälliges Ergebnis ist kein Beweis für die Abwesenheit von Bedrohungen.
Da die Software ein Sicherheits- und Analysewerkzeug ist, kann die heruntergeladene Datei (ZIP) von Betriebssystem-Schutzmechanismen (z. B. Windows Defender/SmartScreen) oder von Virenschutzprogrammen Dritter als verdächtig eingestuft, blockiert, in Quarantäne verschoben oder gelöscht werden (Fehlalarm/false positive). Ein solcher Fehlalarm stellt keinen Mangel der Software dar und begründet — soweit gesetzlich zulässig — keine Gewährleistungs-, Ersatz- oder Rückerstattungsansprüche. Der Nutzer entscheidet eigenverantwortlich über eine allfällige Ausnahmekonfiguration seiner Schutzsoftware und trägt die damit verbundenen Risiken selbst; auf einem verwalteten Firmen-PC ist dies mit der zuständigen IT abzuklären. Zwingende Verbraucherschutz- und Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
Die Software „Sentinel-Wächter" wird auf dem Gerät des Nutzers und unter dessen alleiniger Kontrolle ausgeführt. Der Nutzer ist gehalten, vor der Nutzung eine geeignete Datensicherung anzulegen und die Verträglichkeit der Software mit seiner Systemumgebung zu prüfen. Für die Haftung bei der lokalen Ausführung — einschliesslich Systeminstabilität, Wechselwirkungen mit anderer Software und Datenverlust — gilt der Haftungsausschluss nach Abschnitt 12 entsprechend.
Soweit gesetzlich zulässig, ist jede Haftung des Anbieters — gleich aus welchem Rechtsgrund — ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechung, Datenverlust sowie für Schäden, die aus der Nutzung, Fehlfunktion, Nichtverfügbarkeit, aus Fehlalarmen oder aus nicht erkannten Bedrohungen entstehen. Die Nutzung erfolgt vollständig auf eigenes Risiko des Nutzers.
[Zwingende gesetzliche Haftung — z. B. für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Personenschäden oder nach Produktehaftungsrecht — bleibt unberührt und kann nicht wegbedungen werden. Konkrete Reichweite durch FINA/Rechtsvertretung festlegen.]
Der Nutzer stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen oder vertragswidrigen Nutzung des Angebots durch den Nutzer entstehen, einschliesslich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung — soweit gesetzlich zulässig.
Zeigt das Angebot mögliche Bedrohungen, Schwachstellen oder Auffälligkeiten an, obliegt es allein dem Nutzer, diese zu bewerten und angemessene Massnahmen zu ergreifen. Der Anbieter trifft keine Massnahmen im Namen des Nutzers und übernimmt keine gesetzlichen Melde-, Anzeige- oder Dokumentationspflichten des Nutzers, etwa gegenüber Aufsichtsbehörden, Arbeitgebern oder betroffenen Personen. Die Erfüllung solcher Pflichten und die Einhaltung allfälliger Fristen liegt ausschliesslich beim Nutzer.
Der Nutzer ist allein dafür verantwortlich, dass Download, Besitz und Nutzung der Software sowie die Nutzung des übrigen Angebots keine anwendbaren Export-, Einfuhr-, Güterkontroll- oder Sanktionsvorschriften verletzen (u. a. der Schweiz und der EU [sowie ggf. weiterer Jurisdiktionen]). Die Nutzung ist untersagt, sofern sich der Nutzer in einem mit Embargo oder Sanktionen belegten Gebiet befindet, auf einer einschlägigen Sanktionsliste geführt wird oder das Angebot für Zwecke einsetzen würde, die solchen Vorschriften unterliegen. Der Anbieter übernimmt keine Prüfung der export- oder sanktionsrechtlichen Zulässigkeit im Einzelfall.
Kostenpflichtige Pläne (Base, Pro, Enterprise) werden über den Zahlungsdienstleister PayPal als wiederkehrende Abonnements abgewickelt. Es gelten die zum Zeitpunkt des Abschlusses angezeigten Preise. Das Abonnement verlängert sich automatisch um die jeweilige Laufzeit, bis es gekündigt wird; die Kündigung ist jederzeit auf das Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich (Verwaltung über das PayPal-Konto bzw. den angemeldeten Bereich). Für die Zahlungsabwicklung gelten zusätzlich die Bedingungen von PayPal.
[Widerrufs-/Rückerstattungsregeln und allfällige gesetzliche Widerrufsrechte für Verbraucher sowie die MWST-Behandlung durch FINA/Rechtsvertretung festlegen.]
(1) Schlägt eine wiederkehrende Zahlung fehl oder gerät der Nutzer mit einer fälligen Zahlung in Verzug, kann der Anbieter den Nutzer benachrichtigen und ihn zur Zahlung innert angemessener Frist von […] auffordern. Bleibt die Zahlung aus, kann der Anbieter die kostenpflichtigen Funktionen nach vorheriger Ankündigung vorübergehend sperren, bis die offenen Beträge beglichen sind. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
(2) Preisänderungen für laufende Abonnements teilt der Anbieter mit angemessener Frist von mindestens […] vor Beginn der nächsten Abrechnungsperiode in Textform mit. Der Nutzer kann in diesem Fall auf das Ende der laufenden Periode kündigen; darauf wird in der Mitteilung hingewiesen.
(3) Nutzt der Nutzer das Angebot nach Inkrafttreten der geänderten Preise weiter, ohne fristgerecht zu kündigen, gilt die Änderung als angenommen, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende Konsumentenschutzvorschriften bleiben vorbehalten.
Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang zum Angebot ganz oder teilweise vorübergehend zu sperren oder das Nutzungsverhältnis zu beenden, wenn ein begründeter Verdacht eines erheblichen Verstosses gegen diese Bedingungen oder gegen geltendes Recht besteht, insbesondere bei unbefugtem Scannen fremder Systeme oder sonstiger missbräuchlicher Nutzung. Bei Zahlungsverzug erfolgt eine Sperrung oder Beendigung erst nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen, mit Mahnung gesetzten Nachfrist. Massnahmen des Anbieters haben verhältnismässig zu sein. Im Voraus für einen nicht genutzten Zeitraum gezahlte Entgelte werden nach Massgabe des anwendbaren Rechts erstattet; eine darüber hinausgehende Erstattung ist bei einer berechtigten Beendigung wegen eines vom Nutzer zu vertretenden Verstosses ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. [Länderspezifische Prüfung erforderlich, insb. Konsumentenschutz-/AGB-Recht.]
Werden dem Nutzer Sicherheitslücken im Angebot selbst bekannt, meldet er diese vertraulich an [security@deine-domain]. Bis zur Behebung oder bis zum Ablauf einer angemessenen Frist sieht er von einer Veröffentlichung sowie vom Ausnutzen der Schwachstelle ab. Ein eigenmächtiges Testen der Sicherheit des Angebots (z. B. Penetrationstests) ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig.
Der Anbieter kann das Angebot jederzeit ganz oder teilweise ändern, einschränken oder einstellen und diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft anpassen. Massgeblich ist die bei Nutzung veröffentlichte Fassung.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in der Datenschutzerklärung beschrieben.
[Es gilt das Recht von … (z. B. der Schweiz), unter Ausschluss des Kollisionsrechts. Gerichtsstand: … Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Wohnsitzstaates bleiben unberührt. Durch FINA/Rechtsvertretung festlegen.]
Diese Nutzungsbedingungen bilden zusammen mit der Datenschutzerklärung und den Hinweisen im Impressum die vollständige Vereinbarung über die Nutzung des Angebots. Für die Zahlungsabwicklung gelten ergänzend die Bedingungen und die Datenschutzerklärung von PayPal. Bei Widersprüchen zwischen diesen Bedingungen und sonstigen Darstellungen auf der Website (z. B. Produktbeschreibungen, Hilfetexte) gehen diese Bedingungen vor; die Datenschutzerklärung sowie zwingende gesetzliche Vorgaben bleiben unberührt. [Wirksamkeit einer Vollständigkeits-/Schriftformklausel je nach Rechtsordnung durch FINA/Rechtsvertretung prüfen.]
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem verfolgten Zweck am nächsten kommt.